Internetnutzung im Alltag - Wie wird das mobile Internet genutzt?

Veröffentlicht in: Marketing Science and Inspirations, Ausgabe 37, April 2018, ISSN 1338-7944
MSI 37 04/2018

Das Smartphone ist das persönlichste aller Endgeräte und für viele seiner Nutzer längst zum wichtigsten Zugang zum Internet avanciert. Die Nutzung zeichnet sich dabei vor allem durch viele kurze und gezielte Zugriffe aus. Viele dieser sogenannten mobilen Momente sind dabei kontextbezogen und unterscheiden sich somit grundlegend von der stationären Onlinenutzung. Da das Smartphone seinen Nutzer über den gesamten Tag hinweg begleitet, ist es immer griffbereit und wird für ihn zum persönlichen Assistenten. Es bietet Zugriff auf eine Vielzahl an Apps, die Alltagsfunktionen übernehmen und mit der zunehmend vernetzten Welt interagieren. 

 

Wie nutzt ihr das mobile Internet? Darf ich euch bitten an meiner Umfrage teilzunehmen?

 

Kurzvita

 

Dr. Marcus Diedrich (Jahrgang 1975) ist Geschäftsführer der Diedrichs Creativ-Bad GmbH, einem mittelständischen Hersteller von Badmöbeln. Seit seinem Abschluss im Lehrberuf „Kaufmann im Groß- und Außenhandel“ ist er im Unternehmen tätig und führt es in zweiter Generation. Parallel absolvierte er einen Ph.D. Studiengang in Unternehmensmanagement mit Schwerpunkt Unternehmenskommunikation.

 

Sein großes Interesse gilt der Erforschung der Kommunikation von kleinen mittelständischen Unternehmen mit ihren internen als auch den externen Anspruchsgruppen. Zu diesem Zweck untersucht er, ob und inwiefern soziale Medien im Mittelstand genutzt werden und welchen Einfluss diese auf die Kundenkommunikation haben. Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit liegt darauf, wie Social Media die Unternehmenskultur verändert und ob sie im Mittelstand Akzeptanz als Kommunikationsinstrument findet.

Veröffentlichungen im Bereich Social Media

Die Forschungen zur Nutzung von Social Media im Mittelstand, die ich im Rahmen meiner Dissertation begonnen habe, führe ich voller Begeisterung fort. Die Ergebnisse werden im "Marketing Sience & Inspirations" regelmäßig veröffentlicht. Die Originalartikel sind in Englisch verfasst und als PDF-Datei herunterladbar. Zusätzlich habe ich die Artikel in Deutsch zur Verfügung gestellt.

 

 

Veränderungsprozess im Rahmen der Unternehmenskommunikation: Entwicklungsstufen zur Ausschöpfung der Potenziale der sozialen Medien

Abstract - Viele Unternehmen verzichten noch auf eine Nutzung der sozialen Medien, weil sie Angst vor einem Kontrollverlust über ihre Kommunikation und ihre Lei-stungen haben. Es muss ehrlicherweise zugestanden werden, dass die Unternehmen diese Kontrolle durch die vielfältigen Möglichkeiten des Web 2.0 schon lange verloren haben. Die Botschaften der Sender sowie die Reaktionen der Empfänger auf die publizierten Botschaften sind nicht oder nur eingeschränkt kontrollierbar. Die Reaktionen der Menschen im Social Web können somit weder zielgerichtet kontrolliert noch zuverlässig vorausgesagt werden. Um virale Effekte auszulösen und zu nutzen, muss die Kontrolle abgegeben werden.

Die Unternehmenskultur an sich verändernde Rahmenbedingungen anpassen - Kulturwandel durch Social Media

Abstract – Die zunehmende Nutzung von sozialen Netzwerken verlangt einen deutlichen Wandel in der Unternehmenskultur. Die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen untereinander vernetzen und dass jeder überall und jederzeit Botschaften senden und empfangen kann erfordere von Unternehmen einen Verhaltensbruch, bei dem alle Mitarbeiter einbezogen werden müssen. Ein langfristiger Wettbewerbsvorteil ist nur über eine Stimmigkeit zwischen Unternehmenskultur und Unternehmensstrategie zu realisieren. Die zentrale Herausforderung wird sein, sich mit dieser neuen Ausgangssituation vertraut zu machen und sie zu akzeptieren.

 

Keywords - social media-marketing, corporate culture, corporate strategy, corporate communication, cultural change

 

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Die Verwendung von Social Media für die Service-Erbringung – Wie nutzen die Endkunden den Kundenservice 2.0?

Abstract - Die Digitalisierung erobert jeden Bereich im Leben, ob privat oder beruflich. Auch die Rolle der Kunden wird zunehmend vom digitalen Wandel beeinflusst. Mit den Web 2.0-Technologien und Social Media hat sich der Kundenservice massiv verändert. Kunden erwarten kompetente Antworten, schnelle Reaktionen und einen perfekten digitalen Service von Unternehmen. Diese müssen daher nicht nur die Kommunikation mit dem Kunden, sondern auch ihren Kundenservice grundlegend überdenken. 

 

Keywords – social media-marketing, customer service, web 2.0, service

 

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Verfassen von User Generated-Content – Wie nutzen die Endkunden die Möglichkeit Inhalte zu erstellen?

Wenn sich ein Kunde auf die Suche nach einem Produkt begibt und es ihm dabei noch an fundiertem Wissen über den entsprechenden Gegenstand mangelt, helfen ihm in allererster Linie die Meinungen von anderen Kunden weiter. Dabei sind nicht nur bloße Bewertungszahlen wichtig, sondern auch Erfahrungen und Eindrücke über das jeweilige Produkt. Der Begriff User-Generated-Content bezeichnet diejenigen Inhalte einer Webseite, die von deren Nutzern erstellt wurden und umfasst beispielsweise die Kommentare in Blogs, die Beiträge in Foren oder auch die Reaktionen auf sozialen Netzwerkseiten.

 

Keywords – Social Media Marketing, Web 2.0, User-Generated-Content

 

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Akzeptanz und Implementierung von Social Media-Guidelines in kleinen und mittleren Betrieben des Mittelstandes

Social Media-Guidelines sind eine unverzichtbare, praktische Anleitung, da sie das notwendige Bewusstsein für den privaten wie beruflichen Umgang mit unternehmensrelevanten Themen im Social Web schaffen. Die Guidelines regeln deutlich und verständlich, was im Umgang mit internen und externen Zielgruppen erwünscht bzw. nicht erwünscht ist. Ziel ist es zugleich, den Mitarbeitern Unsicherheiten im Verhalten in den Social Media zu nehmen und sie so zu höherem Engagement im Sinne ihres Arbeitgebers zu motivieren. 

 

Keywords – Social Media Marketing, Social Media Guidelines, corporate strategy, corporate communication, cultural change

 

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Internetnutzung im Alltag - Wie wird das mobile Internet genutzt?

MSI 37 04-2018

Das Smartphone ist das persönlichste aller Endgeräte und für viele seiner Nutzer längst zum wichtigsten Zugang zum Internet avanciert. Die Nutzung zeichnet sich dabei vor allem durch viele kurze und gezielte Zugriffe aus. Viele dieser sogenannten mobilen Momente sind dabei kontextbezogen und unterscheiden sich somit grundlegend von der stationären Onlinenutzung. Da das Smartphone seinen Nutzer über den gesamten Tag hinweg begleitet, ist es immer griffbereit und wird für ihn zum persönlichen Assistenten. Es bietet Zugriff auf eine Vielzahl an Apps, die Alltagsfunktionen übernehmen und mit der zunehmend vernetzten Welt interagieren. 

 

Keywords – Social Media Marketing, Social Networks, Web 2.0, Mobile Internet

 

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Veröffentlichungen zum Download

Social media marketing: Use of social media tools in the internal communication in the sanitary business
Conference_MAKEITDIGITAL_Diedrich.pdf
PDF-Dokument [269.3 KB]
Change Process in the context of corporate communications: Stages for exploiting the potentials of social media
MSI 30 Veröffentlichung 2016-02 Auszug.p[...]
PDF-Dokument [1.4 MB]
Adapting a Corporate Culture to changing circumstances - Cultural Change through Social Media
MSI 33 Veröffentlichung 2017-01 Auszug.p[...]
PDF-Dokument [1.4 MB]
Study: The use of Social Media for service delivery - how do end-users use customer service 2.0?
MSI 34 Veröffentlichung 2017-06 Auszug.p[...]
PDF-Dokument [1.5 MB]
Study: Customers engagement with user-generated-content: How do customers use the possibility to create content?
MSI 35 Veröffentlichung 2017-10 Auszug.p[...]
PDF-Dokument [1.6 MB]
Acceptance and Implementation of Social Media-Guidelines in small and middle-sized Enterprises
MSI 36 Veröffentlichung 2017-12 Auszug.p[...]
PDF-Dokument [1.6 MB]
Everyday internet use. How do end users use the mobile internet?
MSI 37 Veröffentlichung 2018-01 Auszug.p[...]
PDF-Dokument [1.6 MB]

Akzeptanz von Social Media Marketing in der Sanitärbranche

Social Media erweitert die Gleichung des Webs 2.0 um eine soziale Komponente und fügt Mensch und Technologie noch den Aspekt Beziehung hinzu. Menschen können nicht mehr länger nur mit anderen Menschen eine Beziehung eingehen, sondern auch mit Unternehmen, Medien, Behörden oder Marken. Die Möglichkeiten, die dieser digitale Dialog mit sich bringt, verändern nicht nur das Verhalten von Kunden, sondern auch die Erwartungen, die diese an ein Unternehmen stellen. Für den Einzelhandel ist die Kommunikation mit den Konsumenten eine der Schlüsselvariablen und somit die Grundlage für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Soziale Medien unterstützen den Austausch von Meinungen, Informationen und Erfahrungen.

 

Ziel der Arbeit ist die Konzeption und Durchführung von Studien zur Nutzung der Social Media in der Sanitärbranche. Dazu wurden im Rahmen der Arbeit Fragebögen entworfen, um kleine mittelständische Unternehmen der Sanitärbranche zur externen und internen Nutzung der Social Media zu befragen und darüber hinaus zu klären, in welcher Stufe der Integration der Social Media sich die Unternehmen befinden. Die Forschungsanalyse hat deutlich gezeigt, wie wenig Bedeutung die Social Media für den großen Teil der Händler hat. In der internen Kommunikation werden die Social Media-Plattformen verschwindend gering genutzt. Das Mitarbeitergespräch steht im Vordergrund. In der externen Kommunikation herrscht die Angst vor Kritik und Datenschutzverletzungen vor und bremst die Nutzung der Social Media. 


Aus der Untersuchung der spezifischen Situation wird der Schluss gezogen, dass sich ein Wandel in der Unternehmenskultur der einzelnen Unternehmen vollziehen muss, um das Potential der Social Media in der internen und externen Kommunikation optimal nutzen zu können. 

 

ISBN: 9783741855450
Format: DIN A5 hoch
Seiten: 216
Erscheinungsdatum: 06.10.2016
Schlagworte: Social Media, Unternehmenskultur, Change Management, Unternehmenskommunikation, interne Kommunikation, externe Kommunikation
Art der Publikation: Dissertationsschrift
Hochschule: Faculty of Management, Comenius University
Veröffentlichungsjahr: 2016

 

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